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Einordnung

Meist gut behandelbar

Kein Notfall — regulär in der Praxis besprechen.

Zähne & Schwangerschaft

Die hormonellen Veränderungen in der Schwangerschaft machen das Zahnfleisch empfindlicher — die sogenannte Schwangerschaftsgingivitis. Regelmäßige Kontrollen und eine angepasste Prophylaxe schützen Mutter und Kind.

Was Sie jetzt tun sollten

  1. 1Sanfte, gründliche Zahnpflege
  2. 2Nach Erbrechen nur mit Wasser spülen — nicht sofort putzen
  3. 3Prophylaxe-Termin im 2. Trimester ideal

Mögliche Ursachen

01Erhöhte Hormonspiegel (Östrogen, Progesteron)
02Häufigere Mahlzeiten, Übelkeit mit säurehaltigem Erbrochenem
03Veränderte Speichelzusammensetzung

Typische Anzeichen

  • Gerötetes, empfindliches Zahnfleisch
  • Zahnfleischbluten beim Putzen
  • Schwangerschaftsepulis (gutartige Zahnfleischwucherung)

Selbstbehandlung — Do's and Don'ts

Empfohlen

  • Sanfte, gründliche Zahnpflege
  • Nach Erbrechen nur mit Wasser spülen — nicht sofort putzen
  • Prophylaxe-Termin im 2. Trimester ideal

Bitte vermeiden

  • Wärme von außen auf den Schmerzbereich
  • Aspirin direkt auf das Zahnfleisch legen
  • Symptome tage- oder wochenlang ignorieren
  • Selbstbehandlung mit Klebstoff, Draht o. ä.

Wann Sie zum Zahnarzt sollten

  • Innerhalb 24–72 Stunden, wenn Beschwerden nicht nachlassen oder wiederkehren.
  • Zur nächsten Kontrolle, wenn Symptome leicht sind und sich mit Selbstmaßnahmen bessern.

Passende Behandlungen

Häufige Fragen

Kann ich in der Schwangerschaft zum Zahnarzt?

Ja — sogar sehr wichtig. Notwendige Behandlungen können sicher durchgeführt werden; elektive Eingriffe werden meist ins 2. Trimester gelegt.