Einordnung
Meist gut behandelbar
Kein Notfall — regulär in der Praxis besprechen.
Mundtrockenheit
Speichel ist das wichtigste Schutzsystem des Mundes. Fehlt er, steigt das Risiko für Karies, Zahnfleischentzündungen und Mundgeruch dramatisch.
Was Sie jetzt tun sollten
- 1Regelmäßig Wasser trinken
- 2Zuckerfreier Kaugummi
- 3Speziell für trockene Münder entwickelte Zahnpasten und Mundsprays
Mögliche Ursachen
01Medikamentennebenwirkung
02Mundatmung
03Systemische Erkrankungen (z. B. Sjögren-Syndrom)
04Bestrahlungstherapie im Kopf-Hals-Bereich
Typische Anzeichen
- Klebriges Gefühl im Mund
- Schwierigkeiten beim Schlucken oder Sprechen
- Häufiger Durst
Selbstbehandlung — Do's and Don'ts
Empfohlen
- Regelmäßig Wasser trinken
- Zuckerfreier Kaugummi
- Speziell für trockene Münder entwickelte Zahnpasten und Mundsprays
Bitte vermeiden
- Wärme von außen auf den Schmerzbereich
- Aspirin direkt auf das Zahnfleisch legen
- Symptome tage- oder wochenlang ignorieren
- Selbstbehandlung mit Klebstoff, Draht o. ä.
Wann Sie zum Zahnarzt sollten
- Innerhalb 24–72 Stunden, wenn Beschwerden nicht nachlassen oder wiederkehren.
- Zur nächsten Kontrolle, wenn Symptome leicht sind und sich mit Selbstmaßnahmen bessern.
Passende Behandlungen
Häufige Fragen
Kann Mundtrockenheit dauerhaft sein?
Ja, insbesondere wenn medikamentöse oder systemische Ursachen bestehen. Umso wichtiger ist eine engmaschige Prophylaxe zur Kariesvermeidung.