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Weisheitszahnschmerzen

Weisheitszähne brechen zwischen dem 17. und 25. Lebensjahr durch — oder eben nicht. Häufig fehlt der Platz im Kiefer, sodass sie schräg stehen, nicht vollständig durchbrechen oder benachbarte Zähne schädigen. Ob eine Entfernung notwendig ist, entscheidet sich individuell.

Was Sie jetzt tun sollten

  1. 1Kühlen von außen
  2. 2Antiseptische Mundspülung
  3. 3Weiche Kost

Mögliche Ursachen

01Durchbruchsschwierigkeiten mit Zahnfleischtaschen
02Bakterielle Entzündung (Perikoronitis)
03Karies durch schwer erreichbare Lage
04Druck auf Nachbarzähne

Typische Anzeichen

  • Druckschmerz im hinteren Kieferbereich
  • Geschwollenes Zahnfleisch am Weisheitszahn
  • Kieferklemme mit eingeschränkter Mundöffnung
  • Schlechter Geschmack

Selbstbehandlung — Do's and Don'ts

Empfohlen

  • Kühlen von außen
  • Antiseptische Mundspülung
  • Weiche Kost
  • Bei Fieber oder starken Schmerzen: Termin am gleichen Tag

Bitte vermeiden

  • Wärme von außen auf den Schmerzbereich
  • Aspirin direkt auf das Zahnfleisch legen
  • Symptome tage- oder wochenlang ignorieren
  • Selbstbehandlung mit Klebstoff, Draht o. ä.

Wann Sie zum Zahnarzt sollten

  • Innerhalb 24–72 Stunden, wenn Beschwerden nicht nachlassen oder wiederkehren.
  • Zur nächsten Kontrolle, wenn Symptome leicht sind und sich mit Selbstmaßnahmen bessern.

Passende Behandlungen

Häufige Fragen

Müssen alle Weisheitszähne entfernt werden?

Nein. Nur Weisheitszähne, die Beschwerden verursachen, Nachbarzähne schädigen oder wiederkehrende Entzündungen auslösen, sollten entfernt werden.