Einordnung
Meist gut behandelbar
Kein Notfall — regulär in der Praxis besprechen.
Zähneknirschen
Zähneknirschen findet meist nachts unbewusst statt. Bemerkt wird es oft erst durch Verspannungen, Kopfschmerzen oder abgeschliffene Zähne. Eine individuell angepasste Schiene schützt zuverlässig — nicht nur die Zähne, sondern auch Kiefergelenk und Muskulatur.
Was Sie jetzt tun sollten
- 1Entspannungstechniken vor dem Schlafengehen
- 2Kein Kaugummi zur Gewohnheit machen
- 3Wärme auf die Kaumuskulatur
Mögliche Ursachen
01Stress und psychische Belastung
02Fehlstellungen der Zähne
03Schlafstörungen
04Bestimmte Medikamente
Typische Anzeichen
- Morgendliche Kieferverspannungen
- Kopfschmerzen im Schläfenbereich
- Abgeschliffene Zahnflächen
- Partner hört nächtliche Knirschgeräusche
Selbstbehandlung — Do's and Don'ts
Empfohlen
- Entspannungstechniken vor dem Schlafengehen
- Kein Kaugummi zur Gewohnheit machen
- Wärme auf die Kaumuskulatur
Bitte vermeiden
- Wärme von außen auf den Schmerzbereich
- Aspirin direkt auf das Zahnfleisch legen
- Symptome tage- oder wochenlang ignorieren
- Selbstbehandlung mit Klebstoff, Draht o. ä.
Wann Sie zum Zahnarzt sollten
- Innerhalb 24–72 Stunden, wenn Beschwerden nicht nachlassen oder wiederkehren.
- Zur nächsten Kontrolle, wenn Symptome leicht sind und sich mit Selbstmaßnahmen bessern.
Passende Behandlungen
Häufige Fragen
Wie lange muss ich eine Aufbissschiene tragen?
Meist wird die Schiene dauerhaft nachts getragen, solange die Ursachen des Knirschens bestehen. Sie wird individuell nach Ihren Zähnen gefertigt und regelmäßig überprüft.